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Bestpreisregel (Regel 14D-10)

Bestpreisregel (Regel 14D-10)

Definition der Best-Price-Regel (Regel 14D-10)

Die Best-Price-Regel (Regel 14D-10) ist eine Vorschrift der Securities and Exchange Commission (SEC), die vorschreibt, dass die einem Wertpapierinhaber in einem ├ťbernahmeangebot angebotene Gegenleistung der h├Âchsten Gegenleistung entsprechen muss, die einem anderen Wertpapierinhaber gezahlt wird. Die Best-Price-Regel dient der Gleichbehandlung aller Inhaber von Wertpapieren in einem ├ťbernahmeangebot.

Die Best-Price-Regel verstehen (Regel 14D-10)

Die Best-Price-Regel (Regel 14D-10), wie urspr├╝nglich geschrieben, erforderte eine Feinabstimmung, da Streitigkeiten dar├╝ber aufkamen, wie bestimmte Arbeitsverg├╝tungs-, Abfindungs- und andere Sozialleistungsvereinbarungen in einer Situation eines Kontrollwechsels zu behandeln sind, die ein abgeschlossenes ├ťbernahmeangebot darstellt erstellt. Wenn einige hochrangige Mitarbeiter, die Wertpapiere hielten, in einem ├ťbernahmeangebot zus├Ątzliche Gelder erhalten w├╝rden, h├Ątten dann alle anderen Wertpapierinhaber Anspruch auf den gleichen Betrag?

Änderungen an Regel 14D-10

Um Klarheit in die Regel zu bringen, nahm die SEC ├änderungen vor, die im Dezember 2006 in Kraft traten. Die Regel wurde in dreierlei Hinsicht ge├Ąndert: Erstens wurde die zentrale Formulierung der Regel ge├Ąndert in: ÔÇ×Gegenleistung, die an jeden Wertpapierinhaber f├╝r angebotene Wertpapiere gezahlt wird das ├ťbernahmeangebot die h├Âchste Gegenleistung ist, die einem anderen Wertpapierinhaber f├╝r die im ├ťbernahmeangebot angebotenen Wertpapiere gezahlt wird." Die Fokussierung auf ÔÇ×angediente WertpapiereÔÇť schlie├čt sonstige Ausgleichsvereinbarungen in H├Âhe der den Wertpapierinhabern zustehenden Gegenleistung aus. Zweitens wurden Ausgleichsvereinbarungen von der Regel ausgenommen. Alle gem├Ą├č einer Vereinbarung zu zahlenden Betr├Ąge m├╝ssen vom Wertpapierinhaber (und damit zusammenh├Ąngenden Angelegenheiten) ÔÇ×als Verg├╝tung f├╝r in der Vergangenheit erbrachte Leistungen, k├╝nftig zu erbringende Leistungen oder k├╝nftig zu unterlassende Leistungen gezahlt oder gew├Ąhrt werdenÔÇť und darf ÔÇ×nicht [] auf der Grundlage der Anzahl der im ├ťbernahmeangebot des Wertpapierinhabers angebotenen oder anzubietenden Wertpapiere berechnet werden.ÔÇť Drittens wurde ein sicherer Hafen in der Regel f├╝r Verg├╝tungsvereinbarungen eingef├╝hrt, die von einem Ausschuss unabh├Ąngiger Direktoren genehmigt wurden.