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Zusätzliche Todesfallleistung

Zusätzliche Todesfallleistung

Was ist eine zusätzliche Todesfallleistung?

Eine zus√§tzliche Todesfallleistung ist eine Klausel, die in bestimmten Lebensversicherungsvertr√§gen enthalten ist. Sie berechtigt den Versicherungsnehmer zum Erhalt einer zus√§tzlichen Pauschale f√ľr den Fall, dass der Versicherungsnehmer aus einem zuvor im Versicherungsvertrag genehmigten Grund verstirbt. Beispielsweise kann ein Lebensversicherungsvertrag mit einer Todesfallleistung von 1 Million US-Dollar festlegen, dass eine zus√§tzliche Todesfallleistung von 500.000 US-Dollar gezahlt w√ľrde, wenn der Versicherungsnehmer vor Vollendung des 40. Lebensjahres eines nat√ľrlichen Todes stirbt.

Abhängig von den Bedingungen des Lebensversicherungsvertrages können zusätzliche Todesfallleistungen auch in Form eines Rentenzahlungsstroms gezahlt werden.

Wie zusätzliche Leistungen im Todesfall funktionieren

Wer eine Lebensversicherung abschlie√üt, m√∂chte oft seine Familie oder Erben vor finanziellen H√§rten sch√ľtzen, die durch einen vorzeitigen Tod entstehen k√∂nnten. Sollte ein solcher Todesfall eintreten, w√ľrden ihre Beg√ľnstigten eine Todesfallleistung in Form einer Kapitalabfindung oder einer regelm√§√üigen Rentenzahlung erhalten.

In einigen F√§llen enthalten Lebensversicherungsvertr√§ge besondere Bestimmungen, die festlegen, dass eine zus√§tzliche Todesfallleistung gezahlt wird, wenn der Tod des Versicherungsnehmers bestimmte vordefinierte Bedingungen erf√ľllt. Aus Sicht des Versicherungsnehmers kann es vorteilhaft sein, eine zus√§tzliche Todesfallklausel in seinen Vertrag aufzunehmen, wenn er seine Anspruchsberechtigten vor bestimmten Risiken sch√ľtzen m√∂chte.

Beispielsweise kann ein alleinerziehender Elternteil mit kleinen Kindern das Gef√ľhl haben, dass seine Kinder in dem unwahrscheinlichen Fall, dass sie in einem jungen Alter, wie 35 oder 40, sterben sollten, besonders gef√§hrdet w√§ren.

Wichtig

Traditionelle Lebensversicherungsleistungen umfassen zwei unterschiedliche Varianten: die Stufen-Todesfallleistung und eine ansteigende Todesfallleistung. Die H√∂he der Todesfallleistung wird bei jedem Tod der versicherten Person in gleicher H√∂he ausbezahlt. Eine steigende Todesfallleistung umfasst jedoch das Todesfallkapital zuz√ľglich eines aufgelaufenen Barwerts, wobei die Erh√∂hung des Barwerts von der H√∂he der gezahlten Pr√§mie abh√§ngt.

Todesfall-Zusatzklauseln sind nur eine der vielen Modifikationen ‚Äď oder ‚Äě Fahrer ‚Äú ‚Äď, mit denen Versicherungsvertr√§ge an die Bed√ľrfnisse des Versicherungsnehmers angepasst werden k√∂nnen. Einer der h√§ufigsten Lebensversicherungsreiter oder -erg√§nzungen ist beispielsweise der Todesfallversicherungsreiter,. der zus√§tzlichen Lebensversicherungsschutz f√ľr den Fall bietet, dass der Versicherte durch einen Unfall stirbt.

In der Zwischenzeit ermöglicht der beschleunigte Sterbegeldreiter dem Versicherten, einen Teil oder das gesamte Sterbegeld zu beziehen. Der beschleunigte Sterbegeldreiter wird manchmal von Versicherungsnehmern in Anspruch genommen, bei denen eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wurde und die einen Teil der Leistungen zur Deckung der Behandlungskosten erhalten möchten.

Beispiel f√ľr eine zus√§tzliche Todesfallleistung

John ist ein alleinerziehender Vater mit zwei kleinen Kindern. Als junger Berufstätiger Anfang 30 ist John besorgt, dass in dem unwahrscheinlichen Fall, dass er sterben sollte, während seine Kinder noch zu jung sind, um sich finanziell selbst zu versorgen, die Auswirkungen auf sie besonders verheerend wären. Deshalb entschließt er sich, dieses Risiko durch den Abschluss einer Lebensversicherung mit Todesfallzusatzklausel abzusichern.

Als Gegenleistung f√ľr eine Erh√∂hung seiner monatlichen Beitr√§ge sichert John seinen Kindern im Falle eines vorzeitigen Todes eine besonders hohe Versicherungssumme zu, die ausreicht, um sie viele Jahre finanziell zu unterst√ľtzen. Aus Sicht seines Versicherungsanbieters ist das Risiko, dass John auf diese Weise stirbt, gering genug, dass die Bereitstellung dieser Art von Versicherung rentabel und nachhaltig sein kann, wenn sie als Teil eines diversifizierten Versicherungsportfolios erfolgt.

Höhepunkte

  • Im Gegenzug muss der Versicherungsnehmer h√∂here monatliche Versicherungspr√§mien bezahlen.

  • Eine zus√§tzliche Todesfallleistung ist eine Versicherungsvertragsklausel, die eine erh√∂hte Todesfallleistung vorsieht, wenn der betreffende Todesfall bestimmte festgelegte Bedingungen erf√ľllt.

  • Zus√§tzliche Todesfallklauseln sind nur eine der vielen Modifikationen ‚Äď oder ‚ÄěReiter‚Äú ‚Äď, mit denen Versicherungsvertr√§ge an die Bed√ľrfnisse des Versicherungsnehmers angepasst werden k√∂nnen.

  • Versicherungsnehmer entscheiden sich h√§ufig f√ľr solche Klauseln, um in F√§llen, in denen eine bestimmte Todesart f√ľr ihre Erben und Familienmitglieder besonders sch√§dlich sein k√∂nnte, mehr Sicherheit zu haben.

  • Beispielsweise kann ein Lebensversicherungsvertrag mit einer Todesfallleistung von 1 Million US-Dollar festlegen, dass eine zus√§tzliche Todesfallleistung von 500.000 US-Dollar gezahlt w√ľrde, wenn der Versicherungsnehmer vor Vollendung des 40. Lebensjahres eines nat√ľrlichen Todes stirbt.